Raymond-Émile Waydelich

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Raymond-Émile Waydelich wurde 1938 in Straßburg geboren, studierte an der Ecole d’arts Décoratifs in Straßburg und Paris und ist seit 1974 mit Ausstellungen in Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Schweden, in den USA, Südamerika und Japan vertreten. Er war Biennale-Teilnehmer in Venedig, präsentierte seine Kunst im Umfeld der documenta in Kassel und ist mit einer Arbeit in den Uffizien in Florenz vertreten.

Im elsässischen Dorf Hindisheim, 20 Kilometer südöstlich von Straßburg, hat der Künstler sein Zuhause und sein Atelier. Kuriose Skulpturen aus allerlei Alltagsgegenständen entstehen hier ebenso wie die mal dezent mal fröhlich kolorierten Bilder. Erfindergeist und Kreativität treiben ihn an. Das Thema Mobilität fasziniert Waydelich schon seitdem er das erste Mal auf einem Fahrrad saß. Als junger Mann fuhr er Motorrad und als Fotograf der französischen Armee mit einem Jeep durch Algerien. Die Welt dieses außergewöhnlichen Künstlers ist voller Poesie, seine Arbeit zeugt von einer großen Liebe zur Schöpfung und ihren Kreaturen.
Waydelich gilt zu Recht als abenteuerlicher Sammler, Erzäh-ler, bildnerischer Poet, Magier, Karikaturist und selbsternannter "Archäologe der Zukunft". Indem er Autoreifen aus Keramik schafft, möchte er den nachfolgenden Generationen ein Zeugnis hinterlassen, wie Mobilität im 21. Jahrhundert funktioniert, da Gummireifen keine lange Lebensdauer haben.
Der Allrounder ist bekannt für seinen skurrilen Bildwitz. Seinen künstlerischen Schwerpunkt stellen plastische Kompositionen aus Fundstücken dar, sogenannte Assemblagen, aber auch Collagen, Gemälde, Zeichnungen und Grafiken.

„La mobilité, c’est génial“– „Mobilität ist genial“, sagt der Elsässer Künstler Raymond-Émile Waydelich. Auf seinen Druckgrafiken tummeln sich afrikanisches Großwild und heimische Störche. Selfmade-Fahrzeuge, wie er sie in Namibia gesehen hat, beladen mit Menschen, Tieren und Gepäck, Schiffe und Flugzeuge, aber auch Autolegenden von Bugatti oder Bucciali kreuzen die Bildfläche.