Anne-Marie Julien

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Texte zu ihren Bildern:
 

Die Collagetechnik stand am Anfang der künstlerischen Arbeit von Anne-Marie Julien und bildet auch heute noch den Ausgangspunkt für die meisten ihrer Werke. Sie geht oft von realen Gegenständen aus, die sie in exakten Zeichnungen festhält und über die sie dann in einer Mischtechnik aus Öl und Ölkreide ihre Farben breitet. Alles Gesehene hinterlässt seine Spuren - und diese Spuren sichtbar zu machen ist das Anliegen der in Compiègne in der Picardie geborenen Künstlerin. In Paris aufgewachsen, lebt sie nun seit mehr als 30 Jahren in Tirol. (1996)

 

Der Mensch interessiert mich nicht als Körperdarstellung,
sondern als Wesen, das lebt, liebt, leidet,
seine Freiheit verliert oder kämpft.

Der Blick hinein, der Blick hinaus und die Beobachtungen
dieser Menschen im Wechselspiel der Emotionen wird
grafisch wiedergegeben. Symbolische Zeichen, Farben,
Geschriebenes drücken diese Beobachtungen des Lebens aus.

Zurück und hinaus - hinein und hinaus: mich zurückziehen,
um alleine zu sein mit meinen Gedanken und Bildern und dann
hinaus, um den Menschen wieder nahe zu sein.
Die Welt wahrnehmen - politisch, menschlich, farblich -
mit Ernst, Humor und Poesie. (2004/05)

 

"Fremdes war iommer schon etwas Starkes und Anziehendes..."
Anne-Marie Julien nimmt uns mit auf ihre ganz persönliche Reise. Sie arbeitet serienweise um ein Thema. Momente des Lebens werden in Form von Bildern eingefangen und in die Arbeit integriert. Beobachten, Wahrnehmen und Wiedergeben ist für die Arbeit der Künstlerin von essentieller Bedeutung. (2011)

 

"Malen ist für mich eine Wiedergabe meiner Beobachtungen und Gedanken. Oft verstehe ich erst was ich sagen wollte, wenn das Bild schon da ist und es wird dann bewusst eine Serie aus diesem Thema.
Malen ist eine Art Reise voller Sehnsüchte, Träume aber auch Konfrontation mit ganz banalen Objekten." (2012)